Montag, 24. Oktober 2005

Antwort zu "Underfucked"

""Wie ist das eigentlich hier, frage ich mich jetzt verunsichert? Im Schutze der Anonymität - was ist echt, was Lüge, Prahlerei, Wunschdenken? Ich werde es sicher nicht herausfinden. Aber manche Wahrheit bleibt vielleicht auch besser verborgen."

Herr Bettflüsterer fragte und ich merkte im Antworten, dass ich mehr und mehr schrieb. Und so antworte ich hier:

Dass ich mal die Person werde, die ich heute bin, hätte ich noch vor 2 Jahren nicht gedacht.
Nach Beendigung einer längeren Beziehung hatte ich erst mal den Bedarf meinen Marktwert zu testen. Mein Selbstbewusstsein war etwas dünne und so taten mir die Kontakte, die ich über das Netz knüpfte sehr gut. Ich bekam in den folgenden Dates Komplimente und einen Zuspruch mit dem ich nicht gerechnet hätte.
Auch heute noch bin ich im offline-leben, was männliche Kontakte angeht, weitaus schüchterner, als im Netz. Und doch ist mein Selbstwertgefühl gestiegen.

Warum ich noch Single bin? Weiß ich nicht, und es wird dennoch seinen Grund haben.

Underfucked? Nein das bin ich definitiv nicht, und ich würde daran zugrunde gehen, wenn ich eine solange Durststrecke des körperlichen Entzuges durchleben müsste.

Dass ich das erlebe, was ich erlebt habe, und wohl noch erleben werde, genieße ich. Bin dankbar dafür. Und dabei kann ich mich noch im Spiegel anschauen. Ich habe niemanden verletzt, bin über keine Leichen gegangen und habe viel Nähe austauschen können. Sprich Geben und Nehmen.

Eine Umarmung, kuscheln,ein Streicheln, eine Berührung … sind für mich Lebensnotwenig. Dass ich dabei auch noch meinen Trieb ausleben kann und im weiteren zu Petting und Sex kommt : Prima!


Manchmal überlege ich, wie das wohl ankommt, dass was ich schreibe. Ob die Leser mir das abnehmen, denken, dass das alles so real ist, das ich das wirklich erlebe.
Einerseits kann es mir egal sein, da „fem“ ein Wesen ist, was für eine Zeit steht, die ich nicht vergessen möchte und mich später am Geschriebenen daran erinnern möchte.

Andererseits motiviert es mich weiterzuschreiben und realistisch zu wirken. Ich möchte glaubhaft rüberkommen und – ähnlich dem Weib – andere motivieren, Mut machen, sich zu holen, was man braucht. Und sei es eine zärtliche Massage, ein wohliges Kuscheln mit einem Freund bei einem DVD-Abend, oder eine Umarmung von dem anderen Geschlecht.
Körperlichkeiten sind bestimmt auch für andere Menschen lebensnotwenig. Und nichts wäre schlimmer, als sich in seiner Sehnsucht in sein Zimmer einschließen zu müssen und anonym im Netz so zu tun, als würde man jemanden Umarmen.

paparazzi



Neues aus der Elektronikbranche:


Mist, jetzt wollte ich noch den Blog angeben, wo ich die Bilder gefunden habe und hatte ihn schon weggeklickt, ach schade.
War ein netter Blog von einem Herrn, der auch süße Bilder von seinem Sohn postet. Gute Besserung übrigens an den Sohnemann.

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